Sprachliche

Integration


Der erste Schritt zur Integration ist und bleibt das Erlernen der fremden Sprache. Diese zu erlernen muss für Integrationswillige absolute Priorität haben!

 

Abgestimmtes Spracherwerbkonzept für Flüchtlinge/Asylsuchende im Landkreis Diepholz seit dem 01.08.2016

 

Sobald die Flüchtlinge der Kommune zugewiesen werden und Leistungen nach

AsylbLG beantragen, werden dort die persönlichen Daten erfasst,

Datenschutzerklärung von den Antragstellenden unterschrieben und alles

innerhalb 1 Woche zur VHS gemailt.

 

Die VHS führt schnellstmöglich (1 Woche) Einstufungstest

durch und übergibt die Daten dem regional zuständigen Bildungsträger,

der i.d.R. innerhalb von 3 Wochen einen Kurs startet.

 

VHS + Bildungsträger + BA :

Sprachkurs möglichst 20 h wöchentlich, aufgeteilt in:

200 h (75 %) Sprache 50 h (25 %) Lebenspraxis

In den Sprachkursen muss regelmäßig abgefragt werden, ob die Teilnehmenden

schon einen Berechtigungsschein für einen BAMF-Integrationskurs bekommen haben. Wenn

ja, dann eine umgehende Rückmeldung an die Ausländerbehörde, damit Doppelausstellungen

vermieden werden. In den Sprachkursen wird von den Teilnehmenden der

BA-Kompetenzerfassungsbogen ausgefüllt und unverzüglich mit dem Datenblatt, der

Datenschutzerklärung an die BA übermittelt

 

BA fordert mit Liste BÜMA bei der Ausländerbehörde an. FD 32 schickt schnellstmöglich (3

Arbeitstage) die Liste an BA zurück.

 

Die Bildungsträger bereiten für einen regelmäßigen Jour Fixe (1 mal im Monat

oder anlassbezogen) eine aktuelle Teilnahmeliste, inkl. Kursabrechenden vor und

schicken diese 1 Woche vor dem Jour Fixe zur Ausländerbehörde, damit dort

vorbereitend eine Einschätzung der jeweiligen Bleibeperspektive vorgenommen

werden kann.

Im Rahmen des Jour Fixe wird eine orts- und zeitnahe Versorgung der Sprachkursteilnehmenden

in weiterführende Integrationskursangebote aller Bildungsträger, wie z.B.

BNVHS, VHS, IFAP verabredet.

 

Grundsatz:

Alle Flüchtlinge besuchen, sobald sie in der Kommune angemeldet sind, einen

Sprachkurs von 250 h.

Dieser sollte im Zeitrahmen von drei Monaten beendet sein. Daran schließt sich

ein nahtloser Übergang in weiterführende Kurse der BA, des Jobcenter oder in einen

BAMF-Integrationskurs an!

 

Übergabemanagement in weiterführende Kurse:

 Regelmäßiger Jour Fixe, vorbereitet durch die Koordinierungsstelle der VHS (1 mal im Monat

oder Anlass bezogen). Teilnehmende: BA, Jobcenter, Ausländerbehörde, VHS, BNVHS, BNW, IFAP, VNB, Lernstudio Weyhe.

 

Zum Jobcenter:

(Flüchtlinge mit Anerkennung)

trägerübergreifendes modulares (berufliches)

Integrationsprogramm, Teilnahme über Gutscheine

 

Zur BA:

(noch nicht anerkannte Flüchtlinge)

trägerübergreifendes modulares (berufliches) Integrationsprogramm,

Teilnahme über Gutscheine

 

Zur VHS + Bildungsträger:

(Flüchtlinge mit und ohne Anerkennung)

BAMF-Integrationskurse